Jetzt auch nachts wieder geöffnet

Mond, silhouettenhafter Felsen
Im Morgenland - Mondsichel hinter der Tante/Schrammsteingebiet. (Foto: Hartmut Landgraf)

Das zeitweilige Betretungsverbot in den Wäldern der Sächsischen Schweiz ist aufgehoben. Auf tschechischer Seite bleiben die Einschränkungen aber vorerst bestehen.

In der Sächsischen Schweiz kann man jetzt wieder uneingeschränkt wandern – zu jeder Tages- und Nachtzeit. Pünktlich zur beginnenden Herbstsaison haben sich nach langer Trockenheit die ersten ergiebigen Regenschauer im Elbsandsteingebirge eingestellt. Damit sinkt die Waldbrandgefahr – Grund für die seit Wochen geltende nächtliche Waldsperre. Die nimmt das zuständige Landratsamt in Pirna nun auch konsequenterweise zurück. Eine entsprechende Allgemeinverfügung wurde heute mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Aktuelle Waldbrandstufen in Sachsen findest du >>> hier. Vor allem Landschaftsfotografen werden die Nachricht mit Freude aufnehmen – denn mit dem Herbst ziehen die Nebel ins Elbsandsteingebirge, und besonders in den Abend- und frühen Morgenstunden lockt das zerklüftete Sandsteinland dann mit vielfältigen und romantischen Motiven.

Sperrschild
Westlich von Ostrov ist der Wald komplett gesperrt – ohne Ausnahme. Das Schild befindet sich am Kassenhäuschen in den Tyssaer Wänden. (Foto: Stephan Messner)

Auf tschechischer Seite bleiben die dort geltenden Beschränkungen indessen unverändert bestehen. Das heißt: Im Gebiet des Nationalparks Böhmische Schweiz sowie im angrenzenden Landschaftsschutzgebiet darf man zurzeit nur auf markierten Wander- und Kletterzugängen unterwegs sein, jedoch unabhängig von der Tageszeit – voraussichtlich gilt das bis 15. September. „Zurzeit ist der Boden zwar noch sehr trocken, aber falls die feuchte Wetterlage anhält, sehen wir keine Veranlassung, die Beschränkungen zu verlängern“, sagt Nationalparksprecher Tomáš Salov. Auf böhmischer Seite gibt es anders als in Sachsen im Nationalpark kein striktes Wegegebot – außerhalb der Kernzone darf man dort normalerweise auch querfeldein unterwegs sein.

Einzig im Gebiet des Bezirks Usti, zu dem die Tyssaer Wände und ein Abschnitt des Forststeigs gehören, bleibt vorerst ein generelles Betretungsverbot bestehen. Die involvierten Behörden haben bisher auch keine Information darüber, dass sich daran in Kürze etwas ändern wird. Im Gegenteil: Laut Salov wurde die fürs LSG mit zuständige böhmische Nationalparkwacht angehalten, Wanderer auf die Totalsperrung bei Tisá und die damit entstehende Lücke im Forststeig hinzuweisen.

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