Boofen ist vorerst tabu

Felspanorama vor Nachthimmel
Bilder wie dieses, von der nächtlichen Schrammsteinkette, sind in der Sächsischen Schweiz vorerst nicht mehr machbar. (Foto: Hartmut Landgraf)

Die Behörden sperren die Wälder der Sächsischen Schweiz. Zwischen 21:00 und 6:00 Uhr dürfen sie nicht mehr betreten werden.

Die Wälder in der Sächsischen Schweiz sind ab sofort nachts gesperrt. Wie schon im vergangenen Sommer ist heute eine entsprechende Verfügung in Kraft getreten, die den Aufenthalt im Wald in der Zeit zwischen 21:00 und 6:00 Uhr verbietet.

Das zuständige Landratsamt in Pirna begründet diesen Schritt mit der momentanen Trockenheit und der hohen Waldbrandgefahr. Im vorigen Jahr musste die Feuerwehr zahlreiche Brände im Elbsandsteingebirge löschen, die laut Behördenangaben zumeist im Zusammenhang mit illegalen Lagerfeuern und dem Übernachten in freier Natur gestanden hätten.

Anders als im vorigen Jahr ist das „zeitweilige Betretungsverbot“ diesmal jedoch nicht an die Waldbrandwarnstufen gebunden, sondern gilt bis auf Widerruf für unbestimmte Zeit. Waldbesuchern, die sich der Regelung widersetzen, werden hohe Bußgelder angedroht. Ausgenommen von dem Verbot sind die vom Sachsenforst betriebenen Trekkinghütten am Forststeig. Den Wortlaut der kompletten Verfügung findet ihr hier: https://www.landratsamt-pirna.de/bekanntmachungen.html

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