Schweden – ein Wintermärchen
Exil bei den Elchen: Tagebuchnotiz über eine kurze Auszeit im tief verschneiten Småland.
Exil bei den Elchen: Tagebuchnotiz über eine kurze Auszeit im tief verschneiten Småland.
Rund 20.000 Rentiere leben im schwedischen Vindelfjäll. In der Mythologie der Sámi gelten sie als Wandler zwischen den Welten. Oft erscheinen sie wie aus dem Nichts und sind auch genauso schnell wieder weg. Über eine Tour unter ständiger Beobachtung.
Wind und Wetter können auf dem Femunden schon mal nervtötend und beängstigend werden. Ein Kanuabenteuer auf Norwegens drittgrößtem See erfordert Zeit und Anpassungsvermögen. An manchen Tagen hilft da nur ein dickes Fell. Oder ein gutes Buch.
Im schwedisch-norwegischen Nationalpark Fulufjället kann man sich ungehindert in die Büsche schlagen. Doch wer nicht aufpasst, verliert dabei schnell jedes Gefühl für Raum und Zeit.
Die Kältesteppe im Norden Finnlands ist eine der letzten unberührten Landschaften der Erde. Im Herbst zeigt sie sich in seltener Schönheit – und öffnet ein Fenster ins eiszeitliche Europa.
Im Sarek-Gebirge gibt´s keine markierten Wege. Man darf wandern wie und wo man will. Die ungewöhnlich freizügige Regelung schafft einen Kontrast zum Naturschutz anderswo. Was sie bewirkt, ist eine offene Frage. Eine Begegnung mit Europas ältestem Nationalpark.
Line Nagell Ylvisåker lebt auf Spitzbergen und sieht, mit welchem Tempo der Klimawandel ihren Ort verändert: Lawinen, Regen, offene Strände, wo früher Eis war. Im Interview warnt die Buchautorin: Was der Arktis passiert, betrifft euch alle.
Ein gewaltiger Tafelberg – so groß, dass der Nationalpark Sächsische Schweiz siebenmal in seinen Grundriss passt. Der Auyan-Tepui. Doch selbst im Kletterhimmel gehen nicht alle Träume sofort in Erfüllung. Über Geduld und Gipfelglück – im tropischen Dauerregen.
Ganz weit draußen: Die Halbinsel Hornstrandir ist Europas letzte Klippe vor der Grönlandsee. Kaum ein Mensch verirrt sich in ihre stürmischen Fjorde. Alleine fühlt man sich hier trotzdem nicht.
Zwei schwer beladene Mountainbikes, zwei Wochen Zeit – ein verwegener Plan: Island von Nord nach Süd. Mitten durch die Ódáðahraun, die verrufene Missetäterwüste. In dieser Gegend muss man mit vielem rechnen. Nur nicht, dass es nach Plan läuft.
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