Expedition ins Ostsee-Packeis

Eisfeld
In ihrem äußersten Norden sieht die Ostsee im Winter so aus wie der Nordpol. Ein 20 bis 40 Kilometer breiter Eisgürtel hält die schwedische Küste und ihre vorgelagerten Inseln gefangen. (Foto: Graeme Richardson)

Auftakt für ein neues Abenteuer-Special: Im äußersten Norden friert ein Zipfel der Ostsee jeden Winter komplett zu und nimmt Schwedens Küste und ihre vorgelagerten Inseln monatelang gefangen. Dort draußen leben ganz einsame Menschen. Wie halten sie das aus? Im März startet die erste Winter-Expedition des Sandsteinbloggers – zu Fuß übers Meer.

Eine endlose weiße Fläche, einsam und still wie der Nordpol. Nur hier und da eine Insel, tief vergraben unterm Schnee. So sieht sie aus an ihrem nördlichsten Ende: die Ostsee. Vor der Küste Lapplands, kurz unterhalb vom Polarkreis, zeigt sich das vertraute Binnenmeer im Winter von einer völlig fremden Seite: eisig, feindlich – arktisch. Eisbrecher halten einige Schifffahrtsrouten zu den Häfen im hohen Norden frei, jenseits davon ist die Küste mitsamt ihren 4000 Inseln in einem bis zu 40 Kilometer breiten Eispanzer gefangen, in dem es kein Durchkommen mehr gibt – es sei denn mit dem Motorschlitten. Oder zu Fuß.

Geplante Route im Luleå Skärgård. Der genaue Verlauf der Tour ist von den Eisverhältnissen abhängig.

Auftakt für ein neues Nordland-Special des Sandsteinbloggers: Teil dieser weißen Wildnis ist der sogenannte Luleå Skärgård, eine ausgedehnte Schärenlandschaft vor den Toren der Hafenstadt Luleå – im Sommer ein beliebtes Paddelrevier. Einige der vorgelagerten Inseln sind bewohnt, im Winter aber von der Welt so gut wie abgeschnitten. Der Sandsteinblogger macht sich auf die Suche nach diesen Inseln – ihren Menschen und Geschichten. Die geplante Solo-Tour führt rund 60 Kilometer durch die vereiste Landschaft und übers Meer und hat Expeditionscharakter, die Route muss mithilfe von Kompass, Karte und GPS selbst bestimmt werden. Je nach örtlichen Gegebenheiten wird die Strecke wahlweise mit Tourenskiern und Schneeschuhen zurückgelegt. Zur Ausrüstung gehören ein winterfestes Zelt, reichlich Brennstoff und Verpflegung und das Gepäcktransportmittel Nummer eins im hohen Norden – ein Pulka. Die Expedition startet Anfang März und wird von schwedischen und deutschen Sponsoren und Partnern unterstützt.

Die Expedition wird unterstützt von:

Swedish Lapland Visitors Board
CreActive Adventure AB
Globetrotter Ausrüstung
Bergsport Arnold
Böhmwanderkarten
Abt. Orientierungslauf ESV Lok Bad Schandau

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